1734 Erbhuldigung im Herzogtum Sachsen-Zeitz

Hintergrund

Im Februar 1733 starb Friedrich August der I. von Sachsen. Auch bekannt als „August der Starke“ und bekannt für den Bau des Zwingers sowie Schloss Moritzburg. Infolge des Todes wurde für seinen Nachfolger eine Erbhuldigung abgehalten. Zu den betroffenen Ländereien gehörten auch Ämter in Südwest-Thüringen, die wenige Jahre zum Herzogtum Sachsen-Zeitz gehörten.

Anordnung an das Amt Schleusingen (Quelle: Sächsisches Staatsarchiv)

Inhalt und Umfang

Die Akte enthält ca. 300 Seiten mit einem scheinbar später erstelltem Inhaltsverzeichnis. Das Verzeichnis erfasst jedoch nur die ersten 100 Seiten. Diese Seiten enthalten allgemeine Inhalte, wie z. B. Hintergründe, Anweisungen an die Ämter und Notizen. Für die eigentlichen Register der Untertanen existiert hingegen kein Verzeichnis. Trotzdem folgen die Auflistungen „namentliche Konsignation“ einer klaren Hierarchie:

  • Kirchliche Verantwortliche nach Hierarchie und Lehrer
  • Militärs nach Dienstgrad
  • Bürger und Eigentümer in den Amtsstädten erfasst durch die Bürgermeister (Suhl, Schleusingen, Kühndorf)
  • Auflistungen der Gemeinden pro Amt erfasst durch die Schultheißen

Referenz

Im Hauptstaatsarchiv kann die Akte unter folgender Referenz nach Bestellung eingesehen werden: „Sächsisches Staatsarchiv, 10025 Geheimes Konsilium, Nr. Rep. A 24b, Nr. 0027“.

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